Montag, 25. Dezember 2023

Kapitel 25: Weihnachtsparty!

 Weihnachten - schwerer Start

Der Weihnachtsmorgen war da. Moment, räusper, nochmal:
Juchu, der Weihnachtsmorgen war da! (Schon besser!)
Drei der vier Zwerge saßen bereits am Frühstückstisch. Und was es nicht alles gab: einen wunderbaren Weihnachtskuchen, Pfannkuchen (natürlich), selbstgebackenes Graubrot, feinsten Käse, duftenden Blütenhonig, knackiges, süßes Obst... ach, so viele herrliche Sachen!
 Braka hatte eine herrlich fruchtig-herbe Marmelade angerührt, Cowboy den süßesten Kakao zubereitet, Pony die saftigsten Kekse bereitgestellt.
"Guten Morgen! Frohe Weihnachten!" begrüßten die Zwergenmänner ihre Rübe.
"Morgen," nuschelte sie in ihren nichtvorhandenen Bart.
Sie schlurfte kraftlos zum Herd, setzte sich Teewasser auf, und blieb mit hängendem Kopf stehen. Als das Wasser siedete, übergoss sie ihre spezielle Teemischung, ließ sich am Tisch nieder und trank geistesabwesend. Sie sah nicht auf, nahm keine der Köstlichkeiten zu sich - nichts.
Unauffällig schob Pony - und selbst wenn er es auffällig gemacht hätte, wäre es  Rübe nicht aufgefallen - einen Flyer über den Tisch und klemmte ihn unter ihren auf dem Tisch abgestützten Ellbogen. Die drei Zwergenmänner sahen sie erwartungsvoll an. Rübe schlürfte ihren Tee. Lautlos kann man nicht behaupten. Sie betrachtete den Flyer, der da plötzlich lag. So saß sie einige Minuten, bis sie sich erhob, sich reckte, sich neues Teewasser aufsetzte - und wieder kopfhängend am Herd stehen blieb.
Erst nach ihrem zweiten Tee blickte sie auf, als wäre sie eben erst aufgewacht.
"Hey, guten Morgen!" sagte sie, und alle wussten, das da was im Busch war. "Habt ihr das schon gelesen?" Sie hielt den Flyer hoch. "Heute Abend gibt es eine Weihnachtsparty im Dorfsaal!"
Pony grinste steif, Brakas Lächeln wirkte ebenfalls wie eingefroren, nur Cowboy zeigte seine Emotion, indem er sich mit der flachen Hand gegen die Stirn klopfte.
"Und?" wollte Rübe unbeeindruckt wissen. "Gehen wir hin?"
Alle nickten ganz hektisch.
"Wunderbar! Dann suche ich mir gleich mal ein Outfit aus!" lachte Rübe. Sie griff sich eine Scheibe Brot und ein Stückchen Käse, ein paar Weintrauben und... setzte sich hin. Mit einem Mal hatte sie solchen Hunger! Fassungslos und mit offenem Mund sahen die Jungs ihrer kleinen Fressorgie zu. Nach einiger Zeit, so vielleicht zehn Minütchen, erhob sie sich, klopfte auf ihren Bauch, nickte allen zu und verschwand flugs in ihrem Schlafzimmer in der oberen Etage der Hütte.
"Hast du sowas schon gesehen?" fragte Cowboy, dessen Kinnlade noch immer nach unten hing vor Erstaunen.
Braka kicherte zur Antwort in seine Hand, und Pony grinste kopfschüttelnd:
"So typisch Rübe!"

  Rübe konnte die Dämmerung kaum erwarten, denn ab Dämmerungszeitpunkt sollte die Weihnatsparty im Dorfsaal in Wassuwill steigen. Sie freute sich so sehr darauf! Obwohl - kritisch betrachtete sie sich mit ihrem ausgewählten Outfit im Spiegel - sie traurig war. Seufzend ließ sie sich auf dem Bett nieder. All die süßen, lieben Spielzeuge... sie vermisste sie sehr. Sicher, jetzt waren sie bei ihren Zugehörigen, jetzt waren sie zu Hause. Sie waren alle glücklich. Und das machte sie glücklich. Und trotzdem war sie nicht froh. 
'Wie egoistisch!' mahnte sie sich im Geiste selber. Dabei wollte sie die kleinen Spielzeugwesen und Plüschfiguren ja gar nicht für sich selber haben. Nein. Und sie hatte doch zu Hause in Klein-Biberede wirklich alles: ihren Drachen, viele Tiere, mit denen sie kommunizieren konnte, und all die Bäume, deren Sprache sie verstand. Und dennoch schien etwas zu fehlen...
Noch ehe sie in Traurigkeit zerfließen konnte, pochte es an ihre Zimmertür. 
"Fertig oder nicht," rief Braka, "ich komme jetzt rein!"
Sprach's und trat ein. Er reichte Rübe seine Hand und sagte:
"Zauberhaft siehst du aus, liebe Rübe!"
Als sie die Treppe hinunter stiegen, entfleuchte Pony ein "oooh, wunderschön" und Cowboy hob beide Augenbrauen vor Überraschung, wie jemand in dieser Kälte so hinreißend aussehen konnte. Rübe deutete eine Verbeugung an und bedankte sich. Hach, sie fühlte sich wie eine Prinzessin.


Der Ruf (Teil 2)

Sie waren auf dem Weg zum Fest. Dick eingemummelt in ihre Winterjacken und Mäntel, denn heute schneite es doch etwas mehr als die letzten Tage. Glimmi, Sternenkaties Licht, begleitete sie bereits. Teilweise waren die Wege von kleinen Schneewehen überhäuft, und Pony ärgerte sich, das sie zu Fuß unterwegs waren. Andererseits tat das Laufen gut, nachdem sie die letzte Zeit so oft im Schlitten hatten sitzen müssen.
Rübe bibberte. "Ich muss irgendwohin, wo es warm ist," sagte sie mit klappernden Zähnen. Und das lag gewiss nicht am Gebiss! 
Cowboy schlang einen Arm um ihre rechte Schulter, Pony einen um ihre linke Schulter. Denn trotz des Mäntelchens, das sie trug, drang der kalte Wind, der heute Abend herrschte, durch jede Faser der Kleidung. So stapften sie voran und stemmten sich gegen die Brise, die für Zwerge - na, könnt ihr euch ja denken - schon fast ein Orkan war.

Doch wo war eigentlich Brakalasa, der Pilzebub? Lief er hinter ihnen her, um sich vor den Schneeflocken zu schützen, die ihnen unablässig ins Gesicht rieselten? Oder wollte er gar einfach nur in ihrem Windschatten laufen? Nein. Nein, ganz sicher nicht. An einer Abzweigung trennten sich, wenn auch unbeabsichtigt, ihre Wege. Er folgte keinem Ruf in dem Sinne, das er eine Stimme hätte hören können. Und auch nicht, das er ein Bild vor Augen gehabt hätte. Nein, er war abwesend. Es zog ihn in diese eine Richtung, und er musste folgen.
So fand er sich in einer Sackgasse wieder. Am Ende, vor der abschließenden Mauer, stand ein Container. Brakalasa sah den Automaten, aus dem sie vor vielen Tagen all die Spielzeuge gefischt hatten. Nun wurde sein Blick wieder klar, und leise sagte er in die Kälte hinein:
"Was zum greiffüßigen Pilzwurz ist hier los?"
Gemurmel. Er vernahm Gemurmel. Und das kam eindeutig aus dem Automaten. Aber wie konnte das sein? Sie hatten doch alle Spielzeuge herausgeangelt! Oder... ?!
Braka kramte in seinen Taschen. Einen Goken brauchte er nur noch, nur einen einzigen! Doch nichts, gar nichts, keine einzige Münze konnte er finden. Ein Moment der Schwäche mag es gewesen sein, denn mit einem kleinen Tritt aus lauter Wut kickte er mit der Zehenspitze gegen den Automaten. Und da... etwas rappelte, der Automat wackelte, schien zu beben, rüttelte hin und her, und schließlich... kam ein kleines Stofftier zum Vorschein, das in der Auslade lag. 
"Wer bist du?" fragte Braka überrascht.


Kleine Rettungsmission

Rübe, Pony und Cowboy waren in Sorge um ihren Pilzebub. Irgendwie hatten sie ihn unterwegs verloren. Sie hatten den Dorfsaal fast erreicht, doch der Sturm nahm zu. Die Schneeflocken fielen nun so dicht, das man kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Rübe weigerte sich strikt, in den Saal einzukehren, ehe sie ihren geliebten Gefährten nicht gefunden hätten. Und so bot Pony das Beste seiner druidischen Fähigkeiten auf, um ein Lichtsignal zu senden, das an Brakalasa gekoppelt war. So sollte nicht nur er den Weg durch den Schneesturm zu ihnen finden können, sondern sie ebenfalls zu ihm. 
Der alte Cowboy, immer ein paar Pflanzensamen im Hosensäckel, presste die Hände zusammen, um diese besonderen Samen auszuquetschen, um an ihren Saft zu kommen. Er nickte Pony zu, der wiederum einen Zauber sprach. Doch nicht irgendeinen Zauberspruch, der leicht zu bewältigen war, nein, es war ein Findungszauber. Einfach ausgedrückt (für alle Unerfahrenen unter den Menschen) konnte dieser Zauber in Sekundenschnelle eine Person bildlich darstellen und auch ganz exakt den Ort, an dem sich die Person befand. 
Und so sahen sie Braka - in einer Gasse. An einem Automaten...
"Ich kenne diese Gasse!" rief Pony. "Wir alle kennen sie!"
Rübe und Cowboy nickten zustimmend. 
"Aber der Sturm wird immer schlimmer!" musste Cowboy jetzt schon fast schreien. Und das hasste er. Er wurde nie laut.
"Wir können doch unseren Pilzebub nicht einfach da lassen!" schrie Rübe zurück.
Pony trat in den Saal und hielt den anderen beiden Zwergen die Tür auf. 
"Ich versuche nochmal was, okay," sagte er. "Bestellt mir schon mal einen heißen Glühkirsch!" Er nickte beiden zu, trat erneut vor die Tür und begann zu rennen, so schnell er nur konnte. Cowboy und Rübe fielen die Kinnladen runter vor Überraschung. Schlechte Überraschung.
Die beiden Zwerge standen da und wussten nicht, was sie hätten tun können - außer sich gegenseitig festhalten und ebenfalls hinaus in den Sturm zu gehen. Und das taten sie. Oh meine Güte! Das taten sie wirklich! Fest umschlungen kämpften sie gegen den Schnee an. Die Flocken fielen in großen Massen und rieselten ihnen in die Augen, den Mund, ja sogar in die Nase. Ihnen war alles andere als wohl dabei. Und doch fanden sie den Weg zügig... oder nicht? Pony konnten sie schon lange nicht mehr sehen. Hier und da stießen sie auf Sackgassen, die nicht diejenigen waren, in denen der Spielzeugautomat stand. Bibbernd vor Kälte hielten sie an einem Metallfass inne.
"He, das kenne ich doch," sagte Cowboy mit fast eingefrorenem Gesicht. "Hier haben wir Borsi getroffen."
Rübe versuchte zu nicken, doch sie konnte sich kaum noch bewegen. Sie drückte sich so fest an den Cowboy wie es nur ging, um ein wenig Wärme zu erhaschen. Cowboy wühlte mit einer Hand in seiner Hosentasche nach dem Beutelchen, in dem er Samen und Sprösslinge aufbewahrte. Hier war es wärmer als in der Jackentasche, logisch, und er versuchte ein paar Körner zu greifen, die ihm Quill, der Mann aus dem Gewächshaus, einige Zeit zuvor gegeben hatte. Als er eines der Körner zu fassen bekam, zog er es heraus, kniff die Fingerspitzen von Daumen und Zeigefinger fest zusammen, und ließ so das Korn explodieren. Es gab einen knackenden Laut, und nach einigen Sekunden sprühten Funken in glitzerndem Blau. Für eine halbe Minute - oder vielleicht sogar eine ganze - war es warm. Dann ging beiden - sowohl Cowboy als auch Rübe - im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter aus.

Was für eine Party!

"Wieso habt ihr das getan? Halloooo!" 
Rübe öffnete die Augen. Brakalasa rüttelte sie so derb, das ihr ganz schwindelig wurde. 
"Du... du... warst weg... und dann Pony auch..." stammelte Rübe. 
Braka hob ein Glas an ihren Mund und nickte ihr zu, das sie trinken müsse. Und das tat sie. Für einen Moment schien es, als würden alle ihre Sinne übergehen, als wäre sie völlig überflutet an Eindrücken. Licht, Gesichter, Gerüche, Geräusche, Worte... Doch plötzlich fühlte sie sich klar und belebt.
Cowboy und Pony grinsten sie an.
"Na, wieder bei uns?" wollte Pony schelmisch wissen.
Er hielt eine kleine Gestalt vor ihr Gesicht. Zuerst konnte Rübe nicht erkennen, was es war. Doch je mehr sie zu Bewusstsein kam, desto deutlicher sah sie die kleine Gestalt. 

Blblblblblrrrrrrlblblbllquiiieeetschblblblbllb (Das typische Geräusch eben, das eine Kassette machen würde, wenn man sie zurückspult.) Japp, das hatten wir schon mal hier!
Momentchen mal! Eben waren wir noch bei Rübe und Cowboy, die Pony im Schneesturm verloren hatten. Dann gingen beiden die Lichter aus. Steht da so, da lüge ich nicht! Nun aber ist lediglich Rübe wiedererwacht? Da muss ich mich doch am Kopf kratzen und fragen, was mit Cowboy geschehen ist!
Das soll nun aufgeklärt werden:
Obwohl Cowboy die eisige Kälte nicht mochte, war er als alter Farmer doch ein wenig widerstandsfähiger als die zarte Rübe. Ach Quatsch! Ich habe euch nur verhohnepiepelt! Cowboy konnte sich nur schneller aufrappeln, weil ein Pflanzenkeimling, der an die Zauberkraft des in die Luft geworfenen Samens ihm Wärme spendete, während die Rübe doch der gänzlichen Kälte ausgesetzt war. Nee, nicht so wirklich einleuchtend! Oder war es vielleicht so, das Rübe einen kleinen Schwächeanfall erlitt, weil ihr etwas fehlte?
Dreht und wendet es wie ihr mögt, Tatsache ist, das sie dann doch letztendlich im Dorfsaal ankamen.

Vorspulgeräusch eingeleitet, weiter geht es!

"Kleiner Lumpi!" rief sie, und Freude wie auch Glückseligkeit erfüllten sie.
Da war er nun, dieser kleine, scheint's farblose Hund mit den Schlappohren. Er fühlte sich nicht weich an, nein, eher wie ein raues Handtuch oder ein alter Waschlappen. Und doch - in Rübes Händen - war er wohlig warm und kuschelig weich.
"Meine Rübe!" sprach der winzige Stoffhund. "Ichs habs dichs so vermisst!"
Rübe kullerte eine Träne über die Wange. Sie knuffte und herzte ihren kleinen Zugehörigen. 'Niemals', dachte sie noch, 'niemals hätte ich gedacht, diesen kleinen Liebling zu finden.'
 Aber Braka schon. Wie auch immer er diesen Vibe hatte spüren können, er hatte Rübes schönstes Geschenk gefunden und den "kleinen Lumpi" zu ihr gebracht. Na, wenn das kein Grund zum Feiern war!
"Uuuund?" rief Pony jetzt und bewegte sich rhythmisch zur Musik, die durch den ganzen Saal dröhnte. "Bereit für eine Paaartyyy?" 
Es wurde eine tolle Party. So richtig toll! 
"Gib' mir fünf!"
"Peace!"
"Danke, danke, danke!"
"Ohne euch wäre es nicht so schön hier!"
Die vier Freunde trafen einige von den wunderbaren Menschen an diesem Abend, denen sie zu ihrem Glück verholfen hatten:
Maut und Nussknacker Robert hatten selbstverständlich zum Buffet beigesteuert; Irmi und ihre Puppe Lerkje tanzten, als gäbe es kein Morgen mehr; Ferdo und Benny saßen auf einem Tisch und genossen es, nicht mehr übersehen zu werden; Posch und Zander führten eine Polonaise an; Margu hatte für diesen Abend ihren Schlittschuhverleih geschlossen und frönte dem wärmenden Punsch. Selbst Borsi konnten sie für einen Moment erblicken, doch er war schnell wieder verschwunden. Womöglich betrachtete er das Geschehen aus einigem Abstand. 
Rübe zog die Telefonnummer eines besonderen Menschen hervor, der ihr seine Visitenkarte überreicht hatte. Und es dauerte gar nicht so lange, bis besagte Person erschien. So nahm sie dann auch mit Rudy, dem Wissenschaftler, einen gepflegten Drink zu sich. Über was die beiden Technikbegeisterten so sprachen? Nun, das wird vielleicht in einer anderen Anekdote mal erzählt.

"Ihr habt mir meine Wemsi gebracht," stupste eine nicht alte, aber doch etwas betagte Frau mit kleinem Kinnbart Pony an, als er und Cowboy sich gerade am Buffet gütlich taten.
"Ach ja?" fragte Pony, den Löffel mit Zimtpudding abschleckend.
"Ja," nickte die ihm unbekannte Frau. "Wemsi, mein Einhorn."
Cowboy horchte auf und betrachtete die Frau ganz genau.
"Du kannst aber doch nicht Matju sein? Sie ist eine..."
"Ziege," unterbrach die Frau Cowboys Überlegung. "Genau. Das bin ich."
Cowboy und Pony sahen sich erstaunt an. Beide zogen die Augenbrauen so hoch, das sie fast an den Haaransatz stießen.
"Wie denn das?" fragte Cowboy nun.
Matju - oder die Person, die behauptete die Ziege Matju zu sein - lachte. Und jetzt konnte man es schon fast hören: das Meckern, das Ziegen so an sich haben. Naja, jedenfalls der meckernd klingende Laut, den Ziegen von sich geben.
"Ich bin nur bei Tage eine Ziege," grinste Matju. "Sobald der Mond aufzieht, bin ich ein Mensch."
Cowboy machte große (sehr große) Augen, und Pony konnte sich ein Kichern nicht verkneifen.
"Du meinst, du bist eine Werziege?"
"Ja," antwortete Matju ein wenig schnippisch, doch im nächsten Moment musste sie lauthals - und meckernd - lachen. "Ja, genau! Ich bin eine Werziege."
"Du musst uns unbedingt mal in unserem Dorf besuchen," fügte Cowboy an. "Wir kennen auch Drachen und andere magische Wesen!"
Pony stimmte nickend zu.
"Das werde ich machen!" rief Matju ihnen winkend zu, während sie sich Richtung der Tanzfläche entfernte. "Ganz bestimmt! Wir sehen uns! Mäh, määäh, määäähmähmäh!"


Und während Rübe Rudy überzeugte, mit ihr eine flotte Sohle auf's Parkett zu legen, Braka sich an der Bar bei einem riesigen Schokoladeneis mit Schokoladensoße entspannte, Pony mampfend doch nichtsdestoweniger mit halb offenem Mund fasziniert dem Chor zuhörte, der Punkt Null Uhr ein festliches Lied anstimmte, und Cowboy einfach lächelnd das ganze Szenario in sich aufsog, wurde die schönste aller Nächte eingeläutet: die Nacht des Weihnachtsfestes.

ENDE


2 Kommentare:

  1. Was für eine tolle Party! Ein wunderschönes Finale für diese tolle und herzerwährmende Geschichte! 😍 So schöne Dinge sind geschehen, so viele wunderbare Leute habe ich kennenlernen dürfen... einfach ganz grosse Klasse und wunderschön!
    Liebe Rübe (Sodapop), das ist ein Meisterwerk! Ich liebe die Geschichte von ganzem Herzen! 💗
    So viel Mühe hast du dir wieder gegeben. Ich hab die Bilder nicht gezählt, aber es müssen sehr, sehr viele sein. Und die ganzen Kapitel... einfach nur erstaunlich wie du das so locker rüberbringst, obwohl doch sehr ernste Themen angeschnitten wurden. Chapeau.
    Und jetzt bleibt mir nur zu sagen: es gibt immer Hoffnung, das ist für mich das Fazit der Story. Ich wünsch dir und und allen, die hier lesen, ein wunderschönes Fest! 🎄💖 Liebste Grüsse, Pony

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    1. Du bist ein Schatz, mein Pony-Hoschi! 😘 Es hat so viel Spaß gemacht, die Bilder zu entwerfen! Zumal wir ja jetzt alle - nach dem MiraMagia-Aus - Animes sind. 🤭 So viele neue Möglichkeiten, um meine Geschichten zu untermalen. Die neuen Bilder sind so viel lebendiger, und es ist sooo schön zu lesen, das es dir gefällt! Seufz. Ich bekomme schon wieder Wasser hinter der Brille... 😭

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