"Nun," besah Braka sich die Spielzeuge, die mitterweile auf einen Sessel passten, denn die meisten waren bereits in ihrem neuen Zuhause. "Wer ist denn nun dran?"
Eine kleine Eidechse in grellen Farben und mit kleinen Glupschaugen hielt die Ärmchen in die Höhe.
"Ich bin dran," sagte es mit erstaunlich tiefer Stimme. "Ich bin jetzt dran."
Niemand gab Widerworte. Im Gegenteil, die anderen Spielzeuge saßen brav auf dem Sessel und schienen an sich ganz zufrieden mit allem zu sein.
Noch ehe jemand nachfragen konnte, platze die Eidechse von sich aus mit einigen Hinweisen heraus:
"Mein Zugehöriger wohnt da, wo es sehr, sehr viele Pflanzen gibt. Ungeheuer viele Pflanzen, sage ich. Ein Dschungel. Ja, ein Dschungel sage ich!"
Pony konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.
"Ein Dschungel! In den Bergen! Bei Schnee und Eis!" Pony kicherte, und Braka stimmte mit ein.
"Ja, Moment!" rief Cowboy nun. "Benny sagte doch, das einst ein Mann viele Pflanzen züchtete... womöglich ist es der selbe?" (Check hierfür Kapitel 18!)
"Das würde Sinn ergeben," murmelte Rübe nachdenklich. "Ich weiß nur, das er fortging, um woanders seine Pflanzen zu züchten. Wo also könnten wir ihn finden?"
Cowboy lächelte fachmännisch, nun ganz in seinem Element:
"Ein Dschungel, wenn wir davon mal ausgehen, das der Herr tatsächlich einen Ort fand, an dem er diesen züchten konnte, kann in dieser Gegend höchstens in einem Gewächshaus zu finden sein."
Na dann mal auf, liebe Zwerge! Wieder in die warmen Klamotten schälen und ab hinaus in die Kälte.
"Halt!" rief Braka. "Ein Momentchen mal bitte. Ehe wir jetzt ziellos durch die Gegend gurken, mixe ich mal schnell ein Tinktürchen."
"Das würde Sinn ergeben," murmelte Rübe nachdenklich. "Ich weiß nur, das er fortging, um woanders seine Pflanzen zu züchten. Wo also könnten wir ihn finden?"
Cowboy lächelte fachmännisch, nun ganz in seinem Element:
"Ein Dschungel, wenn wir davon mal ausgehen, das der Herr tatsächlich einen Ort fand, an dem er diesen züchten konnte, kann in dieser Gegend höchstens in einem Gewächshaus zu finden sein."
Na dann mal auf, liebe Zwerge! Wieder in die warmen Klamotten schälen und ab hinaus in die Kälte.
"Halt!" rief Braka. "Ein Momentchen mal bitte. Ehe wir jetzt ziellos durch die Gegend gurken, mixe ich mal schnell ein Tinktürchen."
"Für was denn?" wollte Pony neugierig wissen. Doch Brakalasa, der Pilzebub, war schon in der Küche verschwunden. Aus seiner Pilztasche kramte er einige spezielle Pilze hervor, zerstieß sie mit einem Mörser, fügte eine grüne Kräuterflüssigkeit hinzu, streute ein blaues Pülverchen hinein, vermischte alles gründlich und füllte es in eine kleine Flasche, die er mit einem Korken verschloss.
"Voilà, schon fertig," grinste er.
"Also für was ist das jetzt?" deutete Pony auf das Fläschchen.
"Was du mit deinen Zaubereien, mache ich mit meinen Elexieren. Dieses Mittelchen wird uns ganz sicher den richtigen Weg weisen." Er nickte zufrieden.
So, jetzt aber ab in die Winterklamotten, auf in den Schlitten und los ging die Fahrt in der aufziehenden Dämmerung. Leichter Schneefall setzte ein, und die Zwerge waren froh, das sie mit Mützen, Hüten, Schals und Handschuhen ausstaffiert waren.
Ponys Neugier, wie Braka denn sein Elexier anwenden würde, wuchs, denn bisher hatte der Pilzebub das Fläschchen noch nicht hervorgeholt. Im Gegenteil, es wirkte fast so, als solle wieder er mithilfe eines Zauberspruchs den Schlitten zum Fahren und somit an den Zielort bringen. Erstaunlicherweise gab Cowboy die Richtung vor, in die sie fahren sollten. Woher er das wusste?
"Ganz einfach: ein Gewächshaus strahlt Licht und Wärme aus. Ich hätte es längst bemerkt, wenn es sich im Dorf befinden würde. Also kann es nur irgendwo in den Bergen sein. Beziehungsweise irgendwo, nur nicht im Ort."
Ja, klang logisch. Doch nachdem sie fast eine Stunde mit dem Schlitten unterwegs waren, wurde Pony ungeduldig.
"Was ist denn jetzt mit deinem Tinktürchen?" wollte er leicht ungehalten von Brakalasa wissen.
"Das wirkt doch schon längst," grinste er Pony an. Dieser kratzte sich den Schopf. "Man muss es auftragen, deshalb nennt man es Tinktur. Müsstest du doch wissen, Pony."
Dieser verstand gar nichts mehr. Und so erklärte Braka ihm, das Cowboy, als Pflanzenexperte, der Geeignetste unter ihnen war, sie zu Pflanzenansammlungen zu führen. Dieser hatte sich die Tinktur auf die Stirn aufgetragen, sodas sie ihre volle Wirkung entfalten konnte. Aus diesem Grunde gab er auch die Richtung vor. Und noch ehe Pony Luft holen und weitere Fragen stellen konnte, sahen sie es. Es war unglaublich! Ein wahrhaft zauberhafter, außergewöhnlicher Anblick! Hinter einem großen Hügel, auf dem der Schnee fast getaut zu sein schien, kamen sie einem Gewächshaus entgegen, das so bizarr, so surreal in dieser Landschaft wirkte, mit hohem Kuppeldach, aus grünlichem Glas gefertigt, von so enormen Ausmaßen, das es wie ein Palast wirkte. Es strahlte in teils kaltem, teils warmen Licht, und einige Ecken und Winkel, die wie Erker wirkten, waren völlig dunkel.
"Voilà, schon fertig," grinste er.
"Also für was ist das jetzt?" deutete Pony auf das Fläschchen.
"Was du mit deinen Zaubereien, mache ich mit meinen Elexieren. Dieses Mittelchen wird uns ganz sicher den richtigen Weg weisen." Er nickte zufrieden.
So, jetzt aber ab in die Winterklamotten, auf in den Schlitten und los ging die Fahrt in der aufziehenden Dämmerung. Leichter Schneefall setzte ein, und die Zwerge waren froh, das sie mit Mützen, Hüten, Schals und Handschuhen ausstaffiert waren.
Ponys Neugier, wie Braka denn sein Elexier anwenden würde, wuchs, denn bisher hatte der Pilzebub das Fläschchen noch nicht hervorgeholt. Im Gegenteil, es wirkte fast so, als solle wieder er mithilfe eines Zauberspruchs den Schlitten zum Fahren und somit an den Zielort bringen. Erstaunlicherweise gab Cowboy die Richtung vor, in die sie fahren sollten. Woher er das wusste?
"Ganz einfach: ein Gewächshaus strahlt Licht und Wärme aus. Ich hätte es längst bemerkt, wenn es sich im Dorf befinden würde. Also kann es nur irgendwo in den Bergen sein. Beziehungsweise irgendwo, nur nicht im Ort."
Ja, klang logisch. Doch nachdem sie fast eine Stunde mit dem Schlitten unterwegs waren, wurde Pony ungeduldig.
"Was ist denn jetzt mit deinem Tinktürchen?" wollte er leicht ungehalten von Brakalasa wissen.
"Das wirkt doch schon längst," grinste er Pony an. Dieser kratzte sich den Schopf. "Man muss es auftragen, deshalb nennt man es Tinktur. Müsstest du doch wissen, Pony."
Dieser verstand gar nichts mehr. Und so erklärte Braka ihm, das Cowboy, als Pflanzenexperte, der Geeignetste unter ihnen war, sie zu Pflanzenansammlungen zu führen. Dieser hatte sich die Tinktur auf die Stirn aufgetragen, sodas sie ihre volle Wirkung entfalten konnte. Aus diesem Grunde gab er auch die Richtung vor. Und noch ehe Pony Luft holen und weitere Fragen stellen konnte, sahen sie es. Es war unglaublich! Ein wahrhaft zauberhafter, außergewöhnlicher Anblick! Hinter einem großen Hügel, auf dem der Schnee fast getaut zu sein schien, kamen sie einem Gewächshaus entgegen, das so bizarr, so surreal in dieser Landschaft wirkte, mit hohem Kuppeldach, aus grünlichem Glas gefertigt, von so enormen Ausmaßen, das es wie ein Palast wirkte. Es strahlte in teils kaltem, teils warmen Licht, und einige Ecken und Winkel, die wie Erker wirkten, waren völlig dunkel.
Sie fuhren um das gläserne Bauwerk herum, bis sie den Haupteingang erreichten, stiegen aus dem Schlitten und fragten sich, wie sie hineinkommen könnten. Denn - so ist das eben bei Gewächshäusern - eine Klingel gab es nicht. Doch da hatten sie nicht mit der kleinen Eidechse gerechnet. Denn diese stimmte nun ein seltsames Brummen an, das zuerst dumpf und dunkel war, doch sich mit der Zeit mehr und mehr zu einem unhörbaren Vibrieren steigerte.
Die Zwerge standen einfach herum, und wussten nicht, was zu tun war. Sie riefen immer mal wieder "hallo", waren aber verunsichert, was denn die Eidechse gerade tat. Umso mehr verblüffte es sie, als plötzlich ein hochgewachsener Mann an der Gewächshauspforte erschien und die Tür öffnete. Er begrüßte sie freundlich.
"Ja hallo, mein kleiner Ted!" Über das von ledrigen Falten übersäte Gesicht des Gärtners liefen Freudentränen. Er nahm die kleine Eidechse in die Hände und schmiegte sie an seine Wange.
"Hallo, Quill, sage ich. Hallo Quill!" antwortete das Spielzeug mit der tiefen Stimme brummend, jedoch nicht minder freudig.
"Ihr macht uns ja so glücklich, ihr lieben kleinen Freunde! So lasst mich euch einladen und euch mein Reich zeigen."
Im separierten Eingangsbereich konnten sie ihre dicke Winterkleidung ablegen. Auch mussten sie sich andere Schuhe anziehen, zu denen Quill anmerkte:
"Ein Wissenschaftler entwickelte sie vor langer Zeit speziell für mein Gewächshaus. Sie sind so leicht, das weder Samen noch Insekten oder kleinsten Lebewesen etwas geschieht. Außerdem sind sie resistent gegen Feuchtigkeit und Nässe."
"Wissenschaftler?" sagte Rübe, eine Augenbraue hochziehend. "Rudy Gomez möglicherweise?"
Quill lachte verlegen. "Ich erinnere mich nicht mehr an den Namen, so lange ist es her. Aber ja, das könnte durchaus sein. Er lebte alleine, so wie ich."
Als sie nun durch die Tür traten, die in den Hauptraum führte, blieb ihnen fast der Atem stehen, so überwältigend war die Pracht all der Pflanzen, die hier wuchsen. Während sie die schmalen Pfade entlangliefen, die durch Reihen von Theken mit kleinen Pflanzen, durch ganze, dschungelartige Forste und Beete liefen, deutete Quill auf das jeweilige Gewächs und nannte die Namen der Pflanzen. Als da wären:
das bläulich schimmernde Whovianium, die Immerflüßternde Alraune, der Klauenfüßige Harzwurz, die orangefarbene Schlangensohle, die steinige Gnompfe, die Kastenknolle, das rote Klettblatt, die ungiftige Giftmorle, der violette Topfzahn, die Schwämmchentraube, die Halsdiesteln...
Zum Abschied schenkte Quill Zwerwasser, wie er tatsächlich hieß, Cowboy einige Samen von seltenen Pflanzen, und überreichte Brakalasa ein Säckchen mit Sporen von besonderen Pilzen die, wenn man sie erntet, kleine Zauber freisetzen. Die beiden Pflanzenexperten strahlten vor Begeisterung.
Und als die Zwergenmänner bereits zum Schlitten stapften, wandte Rübe sich noch an Quill:
"Wusstest du, das in deinem ehemaligen Haus im Keller ein kleines Männlein lebte, das aus einer deiner Pflanzen entsprungen ist?"
Der Gärtner schaute mehr als erstaunt und gleichso verunsichert. Er schüttelte den Kopf.
"Das... also nein... das... wusste ich nicht..."
Rübe sah ihn streng an.
"Du solltest darauf achten, das Lebewesen aus deinen Pflanzen wachsen können. Und du solltest dich auch um sie kümmern."
Quill war sprachlos. Rübe machte sich so groß sie konnte, um Quill einen Kuss auf die Wange zu geben. Mit errötenden Wangen beugte er sich ihr entgegen.
"Ich werde darauf achten," versprach er. "Ich werde darauf achten!"
Rübe drückte seine Hand zum Abschied. Als sie vor die Tür trat, winkten ihre kleinen Männer schon, und Braka rief:





Wow! Tolle Idee, tolle Umsetzung! Die Pflanzen und das alles! Wird es ein Wiedersehen von Quill und Benny geben?
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