Schlagartig fiel es ihnen wieder ein: ja klar, die Spielzeuge! Nach so einem festen, erholsamen Schlaf darf man auch mal ein wenig verpeilt sein...
Nach dem Frühstück zog der Hund, dessen bellendes Geplapper die Zwerge gewecket hatte, sie geradezu zum Schlitten und weiter und weiter und weiter. Rübe konnte hier mit ihrer Gabe der manifestierten geistigen Sprache gar nichts ausrichten. Der Hund, eine kleine, weiche, glatte Plüschbulldogge, brachte alle möglichen Begriffe durcheinander, und in Rübes Rübe entstand lediglich ein Wirrwarr an Bildern und Emotionen, die kaum zu deuten waren. Nur eines wusste sie: der Spielzeughund würde bald auf seinen Zugehörigen treffen! So viel konnte der Hund ihr gerade noch kundtun.
So wirr des Hundes geistige Übermittlung, so durcheinander war Rübes Übertragung an Pony, der ja - wie von einem geistigen Navi geleitet - den Schlitten in die richtige Richtung manövrieren musste. Und so war dies eine mehr als holprige, stellenweise äußerst sprunghafte und wüste Fahrt. Ganz so, als zöge ein sehr unentschlossener, hyperaktiver Hund den Schlitten.
'Hihi,' kicherte Pony im Geiste, obwohl ihm vor lauter Gehüpfe und Geschlittere schon ganz elend wurde.
Rechts, links, geradeaus, mal hoch, mal schnell wieder runter, hoch, runter, links, rechts, hoch, geradeaus, runter, noch weiter runter, über den Boden geschrammt, gaaanz scharf links, hoch, hoch... niemand wusste mehr, wo es wirklich lang ging. Die Gesichtsfarben änderten sich, trotz der beißenden Kälte von einem lieblichen Rosa bald schon in ein grünliches Weiß.
Ganz plötzlich, mit einem solchen Ruck (hallooo Nackenreißen!), hielt der Schlitten inne. Und das auf nacktem Asphalt. Und in einer Gegend, die sie zuvor noch nicht zu Gesicht bekommen hatten: an einem Bahnhof nämlich.
"Wo, zum heiligen Fliegenpilz, sind wir?" fragte Braka und hielt sich den Magen.
"Also ich brauch' jetzt ganz schnell ein paar Fritten und ein Fruke!" murmelte Rübe und war im Bahnhofseingang verschwunden, so schnell konnte keiner "Pommes" sagen.
Pony würgte trocken, seine grünliche Gesichtfarbe wich jedoch, nachdem er einige Male tief ein- und ausgeatmet hatte.
Cowboy hielt den Stoffhund auf den Armen. Dieser wackelte hin und her, denn - klar - mit der Rute wackeln konnte er ja schlecht, er war aus Stoff.
"Wir müssen auf jeden Fall hier rein," sagte er und winkte die beiden Jungs zu sich. "Ich denke, wir sind schon fast am Ziel."
"Mir nur recht," murmelte Pony, dem immer noch übel war. So einen Stress war er nicht gewohnt.
Sie schlenderten in den Bahnhof - Entschleunigung war nun das Zauberwort - und sahen sich neugierig um. Rasch war die Übelkeit der hektischen Fahrt vergessen. Was es hier alles gab! Also sowas hatten sie ja schon sehr lange nicht mehr (wenn denn überhaupt jemals) gesehen. Rübe kam ihnen entgegen, drückte jedem ihrer kleinen Männer einen Becher Fruke in die Hand, und nahm die Bulldogge wieder an sich.
"Los jetzt," lachte sie, "wir wollen doch unseren kleinen Hibbeligen nach Hause kriegen!" Sie zwinkerte, und die Jungs nickten lachend. "Bummeln können wir danach noch."
Und so folgten sie dem wirren, geistigen Lauf des Stoffhundes. Nicht lange mussten sie diesem Hickhack hinterher rennen, der schon bald ein Ende an einem der Gleise nahm. Dort wackelte und bebte der Hund in Rübes Armen und ließ sein Gebell zu einem gellenden, hellen Jaulen und Heulen anschwellen. Die vier Freunde wussten nicht, was sie nun tun sollten, und blieben einfach stehen. Es dauerte nur ungefähr ein oder zwei Minütchen, dann stürmte ein junger Mann auf sie zu.
"Alberta!" rief er und nahm den Hund aus Rübes Armen an sich. Er drückte das Stofftier an sich und strahlte die Zwerge an. "Woher wusstet ihr... ? Sie hat es euch bestimmt gesagt!"
Seine Stimme überschlug sich geradezu vor Freude, und der Hund schleckte dem jungen Mann übers Gesicht. In diesem Moment wirkte er gar nicht mehr wie ein Stofftier. Seltsame Sache, das.
"Wir sind Rübe, Cowboy, Brakalasa und Pony," stellten sie sich vor. "Und wir haben diesen kleinen Gefährten in einem Automaten gefunden. Er hat uns hierhin geleitet."
"Ich bin Alonso, und ich warte schon so lange auf meine Alberta! Ich bin immer auf Reisen gewesen, kam nie zur Ruhe. Ich habe sie überall auf der Welt gesucht. Doch jetzt hat meine Suche endlich ein Ende!"
"Ooooh, ist das schön," sagte Rübe verzückt.
"Jetzt musst du nie mehr alleine reisen," merkte Braka an.
"Ich danke euch von ganzem Herzen, meine Freunde! Ihr habt was gut bei mir. Ich habe noch so viel Urlaub, das reicht für drei Jahre. Die werde ich mit Alberta verbringen." Er rieb seine Nase an die Hundeschnauze - welch niedlicher Anblick das doch war! "Ich werde euch besuchen und zu einem tollen Essen einladen. Nein, ich werde es euch zubereiten. Und Alberta wird mich begleiten... Ich bin so glücklich! Oh, entschuldigt, ich muss los!"
Rübe konnte sich ein: "Allons-y, Alonso!" nicht verkneifen und giggelte.
Er winkte ihnen, schwang sich geschickt in den Zug, und war verschwunden. Dann erschien sein Kopf, Albertas Kopf, und beide riefen: "Danke für immer! Peace out!"
Cowboy hielt den Stoffhund auf den Armen. Dieser wackelte hin und her, denn - klar - mit der Rute wackeln konnte er ja schlecht, er war aus Stoff.
"Wir müssen auf jeden Fall hier rein," sagte er und winkte die beiden Jungs zu sich. "Ich denke, wir sind schon fast am Ziel."
"Mir nur recht," murmelte Pony, dem immer noch übel war. So einen Stress war er nicht gewohnt.
Sie schlenderten in den Bahnhof - Entschleunigung war nun das Zauberwort - und sahen sich neugierig um. Rasch war die Übelkeit der hektischen Fahrt vergessen. Was es hier alles gab! Also sowas hatten sie ja schon sehr lange nicht mehr (wenn denn überhaupt jemals) gesehen. Rübe kam ihnen entgegen, drückte jedem ihrer kleinen Männer einen Becher Fruke in die Hand, und nahm die Bulldogge wieder an sich.
"Los jetzt," lachte sie, "wir wollen doch unseren kleinen Hibbeligen nach Hause kriegen!" Sie zwinkerte, und die Jungs nickten lachend. "Bummeln können wir danach noch."
Und so folgten sie dem wirren, geistigen Lauf des Stoffhundes. Nicht lange mussten sie diesem Hickhack hinterher rennen, der schon bald ein Ende an einem der Gleise nahm. Dort wackelte und bebte der Hund in Rübes Armen und ließ sein Gebell zu einem gellenden, hellen Jaulen und Heulen anschwellen. Die vier Freunde wussten nicht, was sie nun tun sollten, und blieben einfach stehen. Es dauerte nur ungefähr ein oder zwei Minütchen, dann stürmte ein junger Mann auf sie zu.
"Alberta!" rief er und nahm den Hund aus Rübes Armen an sich. Er drückte das Stofftier an sich und strahlte die Zwerge an. "Woher wusstet ihr... ? Sie hat es euch bestimmt gesagt!"
Seine Stimme überschlug sich geradezu vor Freude, und der Hund schleckte dem jungen Mann übers Gesicht. In diesem Moment wirkte er gar nicht mehr wie ein Stofftier. Seltsame Sache, das.
"Wir sind Rübe, Cowboy, Brakalasa und Pony," stellten sie sich vor. "Und wir haben diesen kleinen Gefährten in einem Automaten gefunden. Er hat uns hierhin geleitet."
"Ich bin Alonso, und ich warte schon so lange auf meine Alberta! Ich bin immer auf Reisen gewesen, kam nie zur Ruhe. Ich habe sie überall auf der Welt gesucht. Doch jetzt hat meine Suche endlich ein Ende!"
"Ooooh, ist das schön," sagte Rübe verzückt.
"Jetzt musst du nie mehr alleine reisen," merkte Braka an.
"Ich danke euch von ganzem Herzen, meine Freunde! Ihr habt was gut bei mir. Ich habe noch so viel Urlaub, das reicht für drei Jahre. Die werde ich mit Alberta verbringen." Er rieb seine Nase an die Hundeschnauze - welch niedlicher Anblick das doch war! "Ich werde euch besuchen und zu einem tollen Essen einladen. Nein, ich werde es euch zubereiten. Und Alberta wird mich begleiten... Ich bin so glücklich! Oh, entschuldigt, ich muss los!"
Rübe konnte sich ein: "Allons-y, Alonso!" nicht verkneifen und giggelte.
Er winkte ihnen, schwang sich geschickt in den Zug, und war verschwunden. Dann erschien sein Kopf, Albertas Kopf, und beide riefen: "Danke für immer! Peace out!"
"Herrlich!" sagte Braka verzückt. "Kommt, gehen wir bummeln!"



Alonso! 🤩😎 DER Alonso?!
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